So war die ComicCon Stuttgart 2022

In einem Wort: Mega. Bombastisch. Grandios. Gut, das waren drei, aber du weißt, was ich meine.

Ich weiß nicht, wie ich die ComicCon beschreiben soll, denn es waren einfach so viele Eindrücke. Es war anstrengend und aufregend, aber auf allen Ebenen großartig und erfolgreich.

Mein Bericht fällt daher etwas ausführlicher aus.

Die Vorbereitungen

waren zunächst vor allem anstrengend und aufregend, da es meine erste Messe war, auf der ich ausgestellt habe. Es gab viel zu recherchieren, zu organisieren und anzuschaffen.

Aber es hat mir auch viel Spaß gemacht und, Hyperfokus sei dank, fluppte alles fast wie von selbst. Inklusive des obligatorischen Stress auf den letzten Drücker.

Der Aufbau

am Freitagabend verlief natürlich auch nicht wie geplant. Ich wollte eigentlich gegen 16 Uhr in Stuttgart sein, aber da ich am Donnerstag durch die liebe Bahn einfach zwei Stunden Zeit verloren habe, musste ich die am Freitagmorgen nachholen.

Meine Standhelferin und ich waren also erst um 17:30 Uhr in Stuttgart, haben erst beim falschen Hotel gehalten (es gibt das Hotel Flughafen und das Hotel Messe), da beide Hotels an den gegenüberliegenden Straßenseiten lagen und die Verkehrsführung auf dem Flughafen-/Messegelände einfach grausam war. Vielleicht lag es auch an meiner Aufregung.

Mit dem Auto den Ausstellerparkplatz zu finden war dann noch einmal ein Glücksspiel (ich habe das Tor2 nur zufällig gefunden, denn es war nicht ausgeschildert und das Navi kannte es auch nicht), aber wir haben es geschafft und waren irgendwann nach 18 Uhr in der Halle und konnten noch bis 20 Uhr aufbauen.

Plüsch Sofakitty sitzt an ihrem Tisch

Der Aufbau lief dann zügig und dank meiner fleißigen und kreativen Helferin echt gut. Den Tisch habe ich daheim bereits geprobt und geübt und die Feinheiten tüftelten wir vor Ort aus.

Tag 1

Um sechs Uhr früh, nach einer unruhigen Nacht, ging der Wecker und ich war so aufgeregt, dass ich nicht viel vom Frühstücksbuffet essen konnte. Und wer mich kennt weiß, ich liebe Frühstücksbuffets. Aber Kaffee war drin. Inklusive Fußbad, weil ich die Tassengröße falsch gewählt hatte – es gab 5 Größen. Anschließend packten wir unser Wägelchen und konnten zu Fuß vom Hotel zur Messe rüber laufen, was uns die 30 € Parkticket an der Messe gespart hat.

Der Rest war auch schnell aufgebaut und ich hatte noch Zeit, ein paar KünstlerkollegInnen zu begrüßen. Das Treffen und Kennenlernen von und der Austausch mit all den Künstlerinnen und Künstlern, die ich bisher nur über Instagram oder Twitch kannte oder auf der Con neu kennenlernen durfte, war definitiv eins der Highlights des Wochenendes.

Um 9 Uhr durften die Besucher dann in Halle 1, wo die Künstlerallee neben all dem Merchandise zu finden war. Bis Mittag war es ruhig und wurde dann schnell sehr voll.

Daniela sitzt an ihrem Stand und präsentiert stolz ihre Bilder und Zeichnungen

Ich habe unglaublich viel tolles Feedback zu meinen Bildern bekommen und die Gesichter der Leute dabei zu sehen und live mit ihnen reden zu können, war nicht nur unglaublich hilfreich und motivierend, es war einfach herzerwärmend für mich und soo wertvoll.

Es wurde viel gekauft und ich konnte so herausfinden, welche Bilder besonders beliebt waren und welche weniger. Auch von den Originalen habe ich einige verkauft. Sowohl die Skizzenbücher, als auch die Karten. Das was übrig bleibt und neu hinzu kommt, werde ich zwischen den Cons über meinen neuen Ko-Fi Shop anbieten 😉

Besonders beliebt waren (neben der Kitty im Schnee) die Drucke der Kakao-Karten mit den niedlichen, realistischen Tieren.

Es war so lustig, wie viele Menschen ein spontanes, verzücktes Quietschen von sich gegeben haben, gefolgt von: “Ooh, wie süüß!”

Viele wollten lieber Kleinigkeiten kaufen und dafür von möglichst vielen Künstlern etwas. Da waren die kleinen Karten natürlich perfekt geeignet. Auch die Sticker waren sehr beliebt.

Wer gern ein kleines Original von mir gezeichnet haben wollte, konnte sich ein Wunschmotiv live anfertigen lassen. Das Angebot wurde dann auch sehr gut genutzt und es kam regelrecht zu einer Warteliste von Menschen, die ihre Haustiere in meinem niedlichen Comic-Stil gezeichnet haben wollten. Am ersten Tag waren es überwiegend Hunde:

Abends sind wir dann platt und zufrieden ins Bett gefallen und ich habe um Längen besser geschlafen.

Tag 2

Dieses Mal konnte ich das Frühstück ausgiebig genießen. Ich war nicht mehr so aufgeregt – ich wusste ja nun ungefähr, was mich erwartet – und wir hatten ein bisschen mehr Zeit.

Diese nutzte ich dann auch, um die vielen anderen Künstlerstände anzusehen, ein bisschen zu shoppen und zu quatschen. Leider habe ich nicht alles ansehen können und auch nicht mit allen so ausgiebig gesprochen, wie ich es mir erhofft hatte. Aber ich war ja auch zum Arbeiten auf der Con 😉

Am Sonntag waren deutlich mehr Familien da und der Anteil an englischsprachigen Menschen war gefühlt höher. Die Verkäufe liefen nicht ganz so gut wie am Samstag, dafür gab es viel mehr schöne Gespräche und es wurden noch mehr Aufträge gewünscht.

Es gab sogar eine Kundin, die mich am Tag zuvor bei Twitter gesehen hatte und deshalb extra noch einmal an meinen Stand kam 🥰

Diesmal waren es mehr Katzen, aber die Auswahl der Tiere war generell bunt gemischt.

Pünktlich um 18 Uhr, als die Messe zuende war, gab es eine nette Durchsage, dass alle Besucher und Aussteller nun nach Hause gehen dürfen und prompt wurde auch das Licht ausgemacht, während wir noch am Abbauen waren.

Der Abbau ging natürlich deutlich schneller als der Aufbau und nachdem wir alle verabschiedet hatten, ging es wieder Richtung Heimat.

Fazit

Von den vielen großartigen Cosplayern habe ich noch gar nicht erzählt, aber das hätte hier leider den Rahmen gesprengt.

Für mich war es eine ganz besondere Erfahrung, mich der “echten” Welt und live zu zeigen. Ich bin beflügelt von den Menschen und Gesprächen und sogar mehr als zufrieden mit dem finanziellen Ergebnis.

Jetzt freue ich mich schon auf die nächsten Conventions im nächsten Jahr und lasse euch bald wissen, wo ihr mich treffen könnt 🙂


Beitrag veröffentlicht

in

von

Kommentare

Eine Antwort zu „So war die ComicCon Stuttgart 2022“

  1. […] die Con habe ich in diesem Beitrag schon ausführlich gesprochen. Mit allen Emotionen direkt […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert